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Gestern durften wir die größte Hamburger Taxi-Demo mit mehr als 600 Fahrzeugen erleben. Wie Ihr wisst, ging es gestern mal nicht um Hamburger Taxipolitik wie MOIA und Co., sondern es ging um ein bundesweites Zeichen gegen das Eckpunktepapier aus dem Bundesverkehrsministerium und den Wegfall der Rückkehrpflicht. Ich denke, wir können alle stolz darauf sein, Teil dieser größten Taxi-Demonstration in der deutschen Geschichte gewesen zu sein. Manchmal muss man auch bereit sein, die lokalen Interessen den bundesweiten Interessen unterzuordnen.

Wie Ihr sicherlich schon gelesen habt, hat Herr Scheuer bereits erste Zugeständnisse gemacht. Gut, die Rückkehrpflicht aufzuheben und die Entscheidung in die Kommunen zu verlagern ist keine Option. Hier muss und wird weiter verhandelt.

Vielen Dank für Eure Unterstützung.

 

Berlin - Auch nach den machtvollen Protesten der Taxibranche sieht der Bundesverband Taxi und Mietwagen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) weiter in der Pflicht. „Wir bewegen uns leider nur zentimeterweise auf einander zu“, sagte Verbandsgeschäftsführer Thomas Grätz nach der Demonstration am Brandenburger Tor. „Der Verkehrsminister will die Kontrolle der umstrittenen Rückkehrpflicht für Mietwagen den Kommunen überlassen. Aber der Städtetag hat dies bereits abgelehnt. Hier hätten wir uns ein klares Bekenntnis von Herr Scheuer gewünscht“. 
 
Allein in Berlin waren über 5000 Taxen in drei Korsos zum Brandenburger Tor gerollt, weitere 1.500 waren im Stau bei der Anfahrt in die Stadtmitte steckengeblieben. In über 50 Städten fanden ebenfalls Protestkundgebungen, Protestkorsos, Mahnwachen und andere Aktionen statt, darunter in Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, Wiesbaden und München. Zahlreiche Teilnehmer in Berlin kamen auch aus anderen Bundesländern. Dort hatte Verkehrsminister Scheuer bekundet, er gehe auf die Forderungen der Branche ein. Allerdings wollte er sich auf ein vorbehaltloses Beibehalten der Rückkehrpflicht für Mietwagen nicht festlegen.
 
Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema:
 
RA Thomas Grätz
Geschäftsführer Bundesverband Taxi und Mietwagen
Tel: 030-2122235-35

 

Hamburg – Die Mitglieder des bisherigen Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands BZP e.V. haben sich heute (am Dienstag) auf ihrer Frühjahrstagung in Hamburg mit großer Mehrheit für einen neuen Namen ausgesprochen. „Wir haben diesen neuen Namen vorgeschlagen, weil sich das Umfeld für Kommunikation rasant ändert. Botschaften müssen klarer werden“, sagte Verbandspräsident Michael Müller. „Ich freue mich, dass wir so viel Zuspruch für die Umbenennung bekommen haben“.

Parallel dazu wird künftig auch ein neues Logo die Rolle individuellen Personenbeförderungen mit dem großen Schriftzug „Taxi“ in den Vordergrund stellen, welches aber immer mit dem ausgeschriebenen Begriff „Bundesverband Taxi und Mietwagen“ kombiniert wird.

Der Verband blickt unter verschiedenen Namen auf eine über 70jährige Geschichte zurück. 1947 wurde die „Arbeitsgemeinschaft Personenverkehr für das Bundesgebiet e.V.“ gegründet. Die AGP blieb bis 1965 bestehen und wurde dann vom BZP (Bundeszentralverband Personenverkehr) abgelöst. Der Zusatz „Deutscher Taxi- und Mietwagenverband“ wurde 2000 aufgenommen.

Aufgabe des Verbandes ist die berufliche, fachliche sowie gewerbe- und sozialpolitische Interessenvertretung der deutschen Taxi- und Mietwagenunternehmer. Einer der wesentlichen Schwerpunkte der Arbeit in den letzten Jahren ist der Erhalt eines Ordnungsrahmens für das Gewerbe, um letztlich einen Zugang zur Mobilität für alle zu gewährleisten. 

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema:

RA Thomas Grätz, 

Geschäftsführer des Bundesverbandes Taxi und Mietwagen e.V. 

Dorotheenstraße 37, 10117 Berlin

Tel.: 030 - 21 22 23 53 5  

E-Mail: thomas.graetz@bzp.org

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